Endlich. Der Durchbruch!
Pressemitteilung
05. Feb 2026
Als nichts weniger als der Beginn einer neuen Zeitrechnung der deutschen Filmbranche könnte der heutige Tag in die Geschichtsbücher eingehen.
Der von der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD gefundene gemeinsame Weg zu einer gesetzlichen Investitionsverpflichtung markiert den Höhepunkt von jahrelangem, branchenübergreifendem Engagement und ist ein deutliches Commitment zur deutschen Produzent*innenschaft und Deutschland als Filmproduktionsstandort.
“Ganz besonders positiv hervorzuheben ist, dass sich die Politik an dieser Stelle so deutlich zu den unabhängigen Produktionsunternehmen bekennt und diese ausdrücklich stärkt,” so Tanja Georgieva-Waldhauer, Mitglied des Vorstands von PROG Producers of Germany e.V.. Die Subquoten für unabhängiges Produzieren, für originär deutschsprachige Werke, die Kinoquote und insbesondere der vorgesehene Rechterückbehalt sind Kernforderungen von PROG Producers of Germany e.V. als größte Interessenvertretung der unabhängigen Produzent*innen. Ausdrücklich bedanken wollen wir uns für die gute und kollegiale Zusammenarbeit bei den anderen Branchenvertretungen, allen voran Produktionsallianz – Allianz Deutscher Produzentinnen und Produzenten – Film, Fernsehen & Audiovisuelle Medien, AG DOK – Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm, Deutsche Filmakadamie und VTFF – Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen.
Unabhängige Filmproduzent*innen sind eine essentielle Säule einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft. Wir freuen uns heute über so deutlichen Rückenwind aus der Politik und hoffen auf eine möglichst zügige und unabhängige Umsetzung in die Praxis - jeder Tag zählt! Wir stehen jederzeit bereit, um unser Praxiswissen einzubringen und eine Umsetzung so einfach und unkompliziert wie möglich zu machen.